Archiv

Archiv für den Monat März 2015

Bei meinem Besuch im „science center Technorama“ interessierten mich die Exponate, welche Luftphänomene thematisierten. 
Mich interessierte, wie diese funktional, ästhetisch und ethisch gestaltet und wie diese benutzt werden. Auf welche Art wird das Wissen vermittelt? Des Weiteren untersuchte ich im Museumsshop die Spiele, die sich mit dem Thema Luft befassten.

Ausstellung

Als Erstes besuchte ich die Exponate im Campus, welche einen Bezug zum Chemielabor aufweisen. Anhand der Anleitungen und der Betreuungsperson, war es möglich diese zu testen. Das Wissen wurde schriftlich vermittelt. Ich musste mir für das einzelne Exponat einige Zeit nehmen. Die Exponate zeigten diverse Luftaspekte.

 

Energiestoffwechsel

Energiestoffwechsel

Destilation

Destilation

Flammenfärbung

Flammenfärbung

 

Weitere spannende Luftphänomene lernte ich in der Ausstellung Wasser/Natur/Chaos kennen. Es waren Exponate zur Erzeugung von Nebel (Wasserdampf ist dichter als umgebende Luft > Drehimpuls-Erhaltungssatz), Rauchringen, riesen Seifenblasen und Tornados (Temperatur , Wärmeströmungszellen) vorhanden.

Literatur:
Bublath Joachim, Das knoff-hoff Buch, Münschen 1987, G+G Urban

 

In der Ausstellung MatheMagie, traf ich auf Windlandschaften und tanzende Wassertropfen (J.G. Leidenfrost) und den „Kartesischen Taucher“ (Descartes)
Weitere Exponate wiesen auf diverse Erfinder wie, Galileo, Einstein, Hr. Miranda, hin.

Windlandschaft

Windlandschaft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Sonderausstellung „Klangwelten“ wurden einige Exponaten durch die Luft betrieben.

Im Campus des Biologielabors war ein Exponat zur Thematik „Atmung/Gesundheit“ vorhanden. Die persönliche Atmungsqualität konnte gemessen werden. Das Exponat widmet sich dem Thema Rauchen.

Rauchen

Rauchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Bereich EtCetera, traf ich auf Plasma-Phänomene (Wayne Stratlman) welche durch Edelgase, Druck und Hochfrequenzelektronik innerhalb eines luftdichten Glases erzeugt werden.

 

Show

In der Show „Gase – ein Hauch von Nichts“ lernte ich auf unterhaltsame Weise chemische und physikalische Zusammenhänge von Gasen kennen.

Die Show „Planet Erde – kosmische Oase“, erläuterte die Entstehung des Kosmos und der Erde. Wobei Begriffe wie Materie (fest, flüssig, gasförmig), Kohlendyoxid / Sauerstoff, der Vulkan (Thermostat), die Photosynthese und das Ozon (Schutz) thematisiert wurden.

Labor

Im Technorama sind Labors zu Biologie, Chemie und Physik teilzeitlich öffentlich zugänglich. Ich hatte die Gelegenheit im Chemielabor eine Duftessenz herzustellen.
In meiner weiteren Recherche werde ich weitere Versuche in den Bereichen Chemie, Biologie und Physik auflisten und untersuchen.

Duftessenz herstellen

Duftessenz herstellen

Shop

Im Shop traf ich auf diverse Spiele, die sich mit dem Thema Luft auseinander setzen. In einem weiteren Vorgehen, werde ich die Spiele thematisch sortieren, wie zum Beispiel: Luftantrieb mit einem Ballon, Thematik Photosynthese, Dampfbetriebenes, Windbetriebenes…

Fassade Technorama

Fassade Technorama (Wind sichtbar gemacht)

Forschungsorientierter Designprozess

Während einer Woche hatte ich die Möglichkeit, meine Masterarbeit prototypisch durchzuspielen.
Es ging darum, dass ich mir Überlegungen mache, in welche Richtung mein Projekt gehen soll und welche persönlichen Interessen ich dabei habe.
Dafür baute ich am ersten Tag ein Modell, welches mein Projekt und dessen Design- und Forschungsfragen aufzeigt.

Modell_sTsT_sp

Am zweiten Tag lernte ich Kriterien eines guten Forschungsthemas und die Bestandteile einer guten Projektposition kennen.
Anhand von zwei Beispielen erarbeiteten wir die Prozesschritte eines forschungsorientieren Designprozesses.

Anschliessend versuchte ich auf experimentelle Weise den Zugang zum Projektthema zu erproben.
Dabei überlegte ich mir, wie ich bei meinen Probanden das Thema „Luftphänomen“ untersuchen könnte.
Es entstanden folgende Aufgaben:
– Wer kann am Längsten die Luft anhalten? (Physischer Bezug > Luft zum Atmen)
– Luft in eine Papiertüte blasen und zerplatzen lassen. (Luft macht Geräusche)
– Mit Luft etwas in Bewegung bringen (Luft kann dynamisch sein)
– Mit Luft Rauch erzeugen (Luft kann sichtbar gemacht werden)

Am Mittwoch organisierten wir Masterstudierende einen Kongress, unter dem Titel „Design happens in your hands, not in your mouth“. Der Kongress thematisierte diverse Methodologien anhand unterschiedlicher Designdisziplinen. Wir tauschten unsere Erfahrungen gegenseitig aus.

Design or Designresearch? Diese Frage wurde uns am nächsten Tag erläutert. Wobei zu Beginn eines forschungsorientierten Designprojekts das Problem definiert werden muss. Es ergeben sich daraus logische (Funktion, Material, ect.), ästhetische und ethische (ökologische Überlegungen, Lebensweisen oder Gefühle die daraus entstehen, Fragen über das gute Leben, ökonomisch) Ebenen. Dadurch ist ein kreativer Umgang mit der Forschungsfrage gegeben.
Als weiteren Schritt, habe ich mein Projekt prozesshaft durchgespielt, so dass ich dies am folgenden Tag präsentieren konnte.
knalltütemodell

Ein Spiel, das ein Luftphänomen durch alle Sinne vermittelt

Mit der vorliegenden Arbeit wurde ein Spielzeug zum Thema Luftphänomene gestaltet.
Die Menschen sollen sich auf spielerische und unterhaltsame Art, naturwissenschaftliches Wissen aneignen können.
Das Spiel erhält einen nachhaltigen Wert. Es kann als Gebrauchsgegenstand weiter verwendet werden. 
Da der Wissenszuwachs mit allen Sinnen erlebbar gemacht wurde, bleibt das Wissen nicht trockene Theorie.

Naturwissenschaftliche-technische Wissensvermittlung an der Volksschule

Gestern besuchte ich den SWISE-Innovationstag in Luzern. Diese Veranstaltung hat das Ziel, den naturwissenschaftlichen-technischen Unterricht zu fördern. Zwei Hauptvorträge, praktische Ateliers, Kurzreferate und eine Auswahl an Unterrichtsmaterialien standen im Angebot.

> Informationen zu SWISE (Swiss Science Education)

Im Vorfeld meldete ich mich für zwei Workshops, die für meine Recherche passend waren, an.
Dabei wählte ich das Thema:
Was ist: «Natur der Naturwissenschaft»?
„Im Fach NT des LP21 ist der erste Themenbereich mit «Wesen und Einfluss der Naturwissenschaften verstehen und reflektieren» bezeichnet.
Das Pendel erscheint mir besonders geeignet, um die folgenden Fragen zu bearbeiten: Womit beschäftigt sich die Physik? Wie kommt man vom Phänomen zum Experiment? Und vom Experiment zur Erkenntnis? Wie können Erkenntnisse formuliert werden? Und welche Bedeutung haben die Erkenntnisse zum Pendel im Alltag? Auf den Spuren von Galilei sehen wir, wie Naturwissenschaft entsteht, und wie dieser Prozess im Unterricht fruchtbar wird.“ (Ueli Aeschlimann, Pädagogische Hochschule Bern)

Als ich das Atelier betrat, entdeckte ich Kugeln und Objekte an Schnüren, die am Türrahmen befestigt waren. Diese Installatlon animierte mich, unmittelbar mit diesen Objekten zu spielen, indem ich sie spontan in Schwingung versetzte. Im Schulungsraum waren zwei weitere Objekte an der Wand befestigt. Auch diese konnte man auf spielerische Weise erfahren und bestaunen. Die Objekte waren schlicht und einfach gestaltet. Ich konnte mich auf die natürlichen Phänomene der Pendelvorgänge konzentrieren und wurde nicht durch wilde Farben, Formen und Materialien abgelenkt.
Zur Eröffnung des Workshops forderte uns der Kursleiter auf, Aspekte für die Schwingung eines Pendels zu nennen. Er formulierte die Fragen offen, so dass keine richtigen und falschen Antworten genannt wurden. Die Begriffe wurden wie folgt gesammelt:

Bedingungen:
Gewicht, Form, Auslenkung, Masse, Farbe, Schnurlänge

Anschliessend begaben wir uns zu den hängenden Objekten die am Türrahmen befestigt waren. Durch Fragestellungen über das Verhalten der Pendelobjekte, überprüften wir dessen Bedingungen experimentell und erkannten dadurch die relevante Einheit. Wir fanden heraus, dass das Gewicht eines Objekts keinen Bezug zur Pendeldauer hat. Auch die Auslenkung, die Form oder die Masse hatte keinen Einfluss. Die Länge der Pendelschnur wirkte sich auf die Geschwindigkeit der Pendelbewegung aus.
Nach dieser Erkenntnis machten wir gezielte Messungen und stellten diese anhand eines Diagramms linear dar. Im Anschluss versuchten wir Gesetzmässigkeiten anhand der Grafik zu erkennen und kamen zur Schlussfolgerung, dass sich die Pendelgeschwindigkeit bei vierfacher Verlängerung des Pendels, um die Hälfte verlangsamt.

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Pendelobjekte

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Messinstrumente

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Messungen und Diagramm

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Pendeluhr (Erfinder Christiaan Huygens) 1656

 

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Chaos Pendel (E.Marionet)

 

 

An diesem Workshop gefiel mir, dass das spielerische Objekt zu einem konkreten Wissensbezug weiterer Objekte führte. Der Kursleiter stellte uns im Anschluss die Forschungarbeiten von Galileo und weitere Pendelarten vor.

Video «Pendulum Waves»

 

 

 

 

 

In der Pause begab ich mich zu den „Lehrmittelmarktständen“ und lernte weitere spannende Leute und Objekte kennen.

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Beispiel > Druckluftobjekt > Technorama Winterthur

 

 

> Stiftung „simply science“
> MobiLab – Mobiles Lernlabor
> molecool – Chemie und Schule
> explore-it
> Max-Planck-Gesellschaft
> Physik for Kids

 

> magicscience, Wissenschaft macht Spass

 

 

 

 

 

 

 

Der zweite Workshop stand unter dem Titel: Chemische Versuche mit Alltagsmaterialien.
„Die TN führen selbst witzige Versuche mit Alltagsmaterialien durch und können diese leicht wiederholen. Die Verwendung von Alltagsmaterialien stellt einen Bezug zur Erfahrungswelt der Schüler her, vereinfacht die Materialbeschaffung und ergibt kein Entsorgungsproblem. Der Aufbau, die Durchführung und Entsorgung sind rasch durchgeführt, z.B. Elefantenzahnpasta einmal anders, der wachsende Schokokuss, Versuche mit Gummibärchen, «Wunder»bares Maizena, RedBull kann fliegen, der Liebestest, u.v.a. (Wolfgang Schatz, Handelsakademie Bregenz)

In diesem Workshop konnte ich mit Stoffen und der Thematik Luft experimentieren. Die Experimente waren sehr spannend und unterhaltsam. Der Kursleiter erzählte Geschichten aus seiner Lebenserfahrung und verknüpfte diese mit den Experimenten. Anschliessend wurden die Experimente durch den Workshopleiter erläutert. Wir erhielten auch schriftliche Unterlagen. Es stellte sich die Frage, wie man diese Experimente nachhaltiger und ästhetischer gestalten könnte.

> Videoaufnahmen zu den Chemieexperimenten

Bildschirmfoto 2015-03-08 um 17.51.45

Anleitung Elefantenzahnpaste

Bildschirmfoto 2015-03-08 um 17.52.26

Anleitung Schokokuss

Bildschirmfoto 2015-03-08 um 17.52.41

Anleitung RedBull fliegt

 

Erste Recherche

Bei meiner ersten Recherche analysiere ich vorerst den Begriff der Luft, Dabei erstelle ich ein Brainstorming der Begriffe und Bilder. Ich definierte Überbegriffe und stellte fest, dass die Luft aus drei Hauptbestandteilen, wie Stickstoff, Sauerstoff und Argon und aus diversen Spurengasen besteht. Die Regenerierung erfolgt durch die Photosynthese.

brainstorm_luft> Bildersammlung Luft


redewendungen1
redewendungen
Des Weiteren interessiert mich, was unter dem Begriff «Phänomen» zu verstehen ist. Folgende Definitionen habe ich im Duden gefunden:

In meiner unmittelbaren Umgebung sammle ich weitere Luftphänomene. Diese sind auf meiner Pinterestsammlung «nature lab» ersichtlich.

> Pnterest / naure lab

> Das Video zeigt zwei Beobachtungen. Beim ersten Beispiel sind tanzende Lichtpunkte ersichtlich. Beim zweiten geht es nebst dem visuellen, um den akustischen Effekt.

> opennature.ch – Naturbeobachtungen 


Während der Recherche kamen mir folgende Ideen zur Gestaltung funktioneler Luftobjekte dessen Phänomene als Instrument dient.

Eine Zeitmessung mittels Luftdruck.
Ein Messgerät mittels Seifenblasensteuerung
Rauchzeichen und Internet of Things
Thermometer nach Leonardo daVinci
Luftreiniger / Qualitätsanzeige im Raum durch dekorative Elemente
Eine Anzeige der Wetterveränderung durch dekorative Ellemente