Master Design Workshop

Forschungsorientierter Designprozess

Während einer Woche hatte ich die Möglichkeit, meine Masterarbeit prototypisch durchzuspielen.
Es ging darum, dass ich mir Überlegungen mache, in welche Richtung mein Projekt gehen soll und welche persönlichen Interessen ich dabei habe.
Dafür baute ich am ersten Tag ein Modell, welches mein Projekt und dessen Design- und Forschungsfragen aufzeigt.

Modell_sTsT_sp

Am zweiten Tag lernte ich Kriterien eines guten Forschungsthemas und die Bestandteile einer guten Projektposition kennen.
Anhand von zwei Beispielen erarbeiteten wir die Prozesschritte eines forschungsorientieren Designprozesses.

Anschliessend versuchte ich auf experimentelle Weise den Zugang zum Projektthema zu erproben.
Dabei überlegte ich mir, wie ich bei meinen Probanden das Thema „Luftphänomen“ untersuchen könnte.
Es entstanden folgende Aufgaben:
– Wer kann am Längsten die Luft anhalten? (Physischer Bezug > Luft zum Atmen)
– Luft in eine Papiertüte blasen und zerplatzen lassen. (Luft macht Geräusche)
– Mit Luft etwas in Bewegung bringen (Luft kann dynamisch sein)
– Mit Luft Rauch erzeugen (Luft kann sichtbar gemacht werden)

Am Mittwoch organisierten wir Masterstudierende einen Kongress, unter dem Titel „Design happens in your hands, not in your mouth“. Der Kongress thematisierte diverse Methodologien anhand unterschiedlicher Designdisziplinen. Wir tauschten unsere Erfahrungen gegenseitig aus.

Design or Designresearch? Diese Frage wurde uns am nächsten Tag erläutert. Wobei zu Beginn eines forschungsorientierten Designprojekts das Problem definiert werden muss. Es ergeben sich daraus logische (Funktion, Material, ect.), ästhetische und ethische (ökologische Überlegungen, Lebensweisen oder Gefühle die daraus entstehen, Fragen über das gute Leben, ökonomisch) Ebenen. Dadurch ist ein kreativer Umgang mit der Forschungsfrage gegeben.
Als weiteren Schritt, habe ich mein Projekt prozesshaft durchgespielt, so dass ich dies am folgenden Tag präsentieren konnte.
knalltütemodell

Ein Spiel, das ein Luftphänomen durch alle Sinne vermittelt

Mit der vorliegenden Arbeit wurde ein Spielzeug zum Thema Luftphänomene gestaltet.
Die Menschen sollen sich auf spielerische und unterhaltsame Art, naturwissenschaftliches Wissen aneignen können.
Das Spiel erhält einen nachhaltigen Wert. Es kann als Gebrauchsgegenstand weiter verwendet werden. 
Da der Wissenszuwachs mit allen Sinnen erlebbar gemacht wurde, bleibt das Wissen nicht trockene Theorie.

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