Archiv

Archiv für den Monat Juli 2015

Partizipatives Design

Für das weitere Vorgehen habe ich die Lern- und Lebenswelten sowie die Motivation zum Thema Luft von Schülerinnen und Schüler (SuS) der Sekundarstufe 1 untersucht. Ich habe meinen Probanden die Aufgabe gestellt, ein Lufterlebnis zu dokumentieren. Anhand eines persönlich fotografierten Bildes, stellten sie sich eine entsprechende Frage und recherchierten im Internet nach passenden Informationen. Während des Prozesses und den abschliessenden Präsentationen stellte ich fest, dass das Interesse der Schülerinnen und Schüler für Luftphänomene in der Natur gross ist und sich das Thema der Wetterkunde für empatisierende sowie systematisierende Lerntypen sehr gut eignet. Da die Aufgabe darin bestand ein persönliches Foto zu machen, wurden die SuS bei ihren Emotionen abgeholt und konnten danach durch ihre Recherchen die rationalen Inhalte erschliessen.

Aufgabenstellung für die SuS:  Aufgabe_Luft

Präsentationen der SuS:  SuS_Lufterlebnisse

Für den zweiten Versuch habe ich nach Vorlage eines Wetterhäuschens einen Kartonbausatz und ein entsprechendes Messgerät in Form eines Hygrometers gestaltet. Die SuS bauten anhand des Bausatzes ihre persönlichen Wetterhäuschen und konnten diese im Anschluss mit nach Hause nehmen und beobachten. Die Motivation und das Interesse waren gross. Die SuS waren neugierig und fragten sich, ob sich das Luftphänomen der Luftfeuchtigkeit und somit eine Wetterveränderung beobachten lässt.

Materialentwicklung

Materialentwicklung

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Entwicklung Kartonbausatz für SuS

KartonbausatzSuS

Kartonbausatz mit Hygrometer (Violinensaite E und 3D-Druckteile)

Aufgabenstellung für die SuS: Aufgabenstellung

hüslifertig

Von SuS gestaltete Wetterhäuschen

Fragebogen:

Fragebogen_jasmin

Unterrichtsplanung für die SuS: Unterrichtsplanung

 

Recherche Wetterstationen

Hast du diese schöne Wolkenbildung am vergangenen Abend auch gesehen?
Wie entwickelt sich das Wetter heute?
Über das Wetter lässt sichs gerne reden.

Die Wettervorhersage hat einen grossen Stellenwert in unserer Gesellschaft und wird durch sämtliche Kanäle vermittelt.

Günter D. Roth: Wetterkunde für alle, Wolkenbilder und andere Wetterphänomene Wettervorhersage Grosswetterlagen, München 2002 (BLV)

Literatur:
Günter D. Roth: Wetterkunde für alle, Wolkenbilder und andere Wetterphänomene Wettervorhersage Grosswetterlagen, München 2002 (BLV)

Die weltweit stationierten Messstationen, Webcams und Satelliten, sammeln und kommunizieren die Messresultate. Die Witterung bezeichnet die Beobachtung vor Ort über mehrere Tage. Wird das Wetter über mehrere Jahre analysiert, spricht man von Klima.
Die meteorologischen Elemente sind Luftdruck, Lufttemperatur, Wind, Luftfeuchte, Luftdichte, Sicht, Bewölkung und Niederschlag.
(Günter D. Roth: Wetterkunde für alle, Wolkenbilder und andere Wetterphänomene Wettervorhersage Grosswetterlagen, S. 35)

 

Über die Funktion des Wetterhäuschens kann das Wetter beurteilt und mit vorhandenen Daten von Messstationen verglichen werden. Für meine weiteren Untersuchungen widme ich mich der Gestaltung von phänomenalen Luft-Messinstrumenten, die in der Schule eingesetzt werden können. Es gibt schon einige Lerneinheiten, die sich dem Thema Wetter widmen. Diese Lernsituationen bestehen darin, an Messinstrumenten wie Thermometer, Hygrometer, Anemometer, Daten abzulesen und Durchschnittswerte zu berechnen. Die ermittelten Daten können mit dem Wettergeschehen verglichen werden. Die SuS lernen die Dynamik von Hoch- und Tiefdruckgebieten kennen. Wolkenbildungen werden nach Begriffen systematisiert und benannt. Die SuS werden für die Wetterbeobachtung sensibilisiert und können entsprechend handeln.

Lernanlass_exploreit

Lernschachtel und Webplattform, Verlag exploreit

Wetterkiste

Lernkiste Wetter, Verlag Bernet

Bildschirmfoto 2015-06-22 um 16.53.17

Lernkoffer mit Bausatz Wetterstation, Verlag Conatex

Wetterbox_lernkoffer_objekt

Wettermessstation, Verlag Conatex

Wetterstation, Verlag conatex

Wetterstation, Verlag conatex

Franzis_umwelttechnik

Bausatz Umweltmesstechnik, Verlag Franzis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

wetterstation_galileo

Wetterstation Galileo

wetterstation_greenscience

Wetterstation: green science


 

 

 

 

 

 

> Wetterfroscher

> globe-swiss

> energie-klimapioniere

> myclimate

 

Folgende Fragestellungen ergeben sich für die Gestaltung meiner phänomenalen Wetterstation:

Phänomene welche die Luftfeuchtigkeit, die Temperatur, Wind und Luftdruck anzeigen, werden mit natürlichen Materialien inszeniert. Dabei kommen vorerst Violinsaiten, Pferdehaare und Bimetall zum Einsatz.
Welche Gestaltungsmöglichkeiten, welche die Funktionen gewährleisten, ergeben sich daraus?

Welches ist der richtige Standort? Ideal wäre es, wenn der Schüler oder die Schülerin das Objekt am Fenster befestigen könnte. Denn durch das Fenster liessen sich auch gleich die Wolkenformen beobachten. Wie kann ich eine funktionstüchtige Wetterstation mit Befestigung am Fenster gestalten?

Die phänomenalen Beobachtungen werden mit den vorhandenen Werten der Wetterstationen verglichen und ausgewertet. In welcher Form kann dies verglichen / dokumentiert werden?
Welche Möglichkeiten ergeben sich anhand der phänomenalen Beobachtungen, Wissen zu generieren?
Ist eine Wetterbeurteilung / Wettervorhersage möglich?

Inspiration: > Uniform, Weather Systems: The weather before it happens:

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