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Archiv für den Monat Oktober 2015

Das Deltamap

Anhand einer Deltamap stelle ich die drei Themenbereiche meines Projekts dar. Der erste Bereich ist der des Wetterwissens. wobei das Wetterwissen in unterschiedliche Aspekte unterteilt ist. So gibt es den Bereich der basalen Erfahrungen, die durch Gefühle, Wetterstimmungen, Ereignissen und Erscheinungen (Phänomene) gemacht werden. Der naturwissenschaftliche Bereich listet Aspekte der Meteorologie auf.
Der zweite Bereich beinhaltet sämtliche Aspekte des Designs. Dies sind die Bereiche der Gestaltung von naturwissenschaftlichen Spielen und Werkzeuge bis zur Vermittlung. Die Kommunikation des Wetters mittels Messgeräten bis zu Services der Wettervorhersage werden gestaltet. Weitere kulturelle und technische Aspekte werden erwähnt.
Der dritte Bereich nennt die mir relevanten Lerntheorien, die Lerntypen und der Aspekt der Genderfrage.

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Gestaltungsprozess:

Die Deltamap diente mir im Anschluss zur Ideenfindung. Ich habe Aspekte der drei Bereiche ausgewählt und diverse Konzepte skizziert. Als Ausgangspunkt habe ich die Wetterereignisse „Regen“ und „Sonnenschein“ ausgewählt und mir unterschiedliche Aufgabenstellungen überlegt. Wobei ich die Wahrnehmungs- und Lernzugänge berücksichtigt habe.

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Beim weiteren Gestaltungsprozess untersuchte ich anhand eines Wechselrahmens diverse Materialien auf ihre explorativen Möglichkeiten durch die Wetterereignisse.

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Ich entschied mich, einen Prototyp mittels 3D-Druck zu bauen und diverse Materialien zu testen.
Das Wetterereignis „Nebel“ untersuchte ich anhand von Papiertaschentücher und Filzstiften. Dies könnten Experimente zum naturwissenschaftlichen Thema der „Chromatografie“ sein.
> Chromatographie

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Ein weiterer Test stellte ich während des Sonnenscheins und anhand von eingespannten Alufolien an. Ich untersuchte die Führungsmöglichketen der Lichtstrahlen und die Anordnung der Spiegelungen innerhalb der Module.

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Beim Test mit dem Wind untersuchte ich ein einzelnes Modul welches mit Aluminium bespannt nach der Dynamik und erfuhr auch akustische Geräusche.

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Folgende Anforderungen für den zu gestaltenden Experimentierbaukasten sind:
– unterhaltsam
– zum Explorieren anregen
– Neugierde wecken
– Emotionen wecken
– Kreativität ermöglichen
– zur Erkenntnisgewinnung anregen
– Wetterelemente als Werkzeug brauchen
– modular

Als nächstes werde ich ein weiteres Modell bauen und folgende Punkte berücksichtigen:
– Konstruktion > Spannrahmen, Verbindungen, Befestigung, Flexibilität
– Funktionen > Ausrichtung stufenlos, freie Rotation horizontal und vertikal
– Materialien > Folien, Vlies, Texilien, ect.
– Gestaltung > Formgebung, Anordung und Ausrichtung der Module, Materialwahl
– Phänomene > Lichteffekte, Geräusche, Verfärbungen, Verformungen, Rotationen

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Folgende Relevanz soll für den Experimentierkoffer gelten:

„Im Fach NT des LP21 ist der erste Themenbereich mit «Wesen und Einfluss der Naturwissenschaften verstehen und reflektieren» bezeichnet.

Wie kommt man vom Phänomen zum Experiment? Und vom Experiment zur Erkenntnis? Wie können Erkenntnisse formuliert werden? Und welche Bedeutung haben die Erkenntnisse im Alltag?

Was ist: «Natur der Naturwissenschaft»? (vgl. Ueli Aeschlimann, Pädagogische Hochschule Bern: Modulbeschrieb SWISE, Luzern 2015)


Nach dem Bau des Modells werde ich Kontakt zu Fachdidaktiker der Naturwissenschaft und Technik aufnehmen und ihre Beurteilung des Potenzials meines Experimentierkoffers eruieren. Für die Themenfindung zur Gewinnung von naturwissenschaftlichen Wissenserkenntnissen, suche ich eine Zusammenarbeit mit der pädagogischen Hochschule Zürich oder Solothurn.

Literatur:
– Wagenschein, Martin. (1995). Die pädagogische Dimension der Physik (1. Neuaufl.] ed., Grundthemen der pädagogischen Praxis). Aachen-Hahn: Hahner.
– Müller, Thomas, Montessori, Maria, & Bauhaus-Archiv. (2002). Montessori : Lehrmaterialien 1913 – 1935, Möbel und Architektur = teaching materials 1913 – 1945, furniture and architecture : [Ausstellung, Bauhaus-Archiv Berlin, 12.6. – 2.9.2002]. München: Prestel.
– Naturwissenschaftler von Aristoteles bis Crick & Watson dargestellt von Bernd Schuh

 

Meine Forschungsfrage lautet:
Wie muss ein Experimentierkasten gestaltet sein, welcher Schülerinnen und Schüler physikalische Beobachtungen erleben lässt und zu Wissenserkenntnisse führt?

Ziele:

– Anhand des Experimentierkastens sind naturwissenschaftliche Beobachtungen explorativ und spielerisch erfahrbar.

– Der Experimentierkasten fördert das eigene Tun und spricht die Sinne an.

– Der Experimentierkasten fördert die Kreativität.

– Phänomenale Beobachtungen motivieren empathisierende Lerntypen für nat.wiss. Themen.

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