Archiv

Archiv für den Monat Mai 2016

Ein gutes Logo sollte unverwechselbar, prägnant und merkfähig sein. Zudem sollte es wirtschaftlich sein. Das heisst, es sollte gut reproduzierbar, möglichst mit nur einer Farbe umsetzbar und skalierbar sein. Das Logo soll das Produkt repräsentieren und die entsprechende Zielgruppe ansprechen.(1)
Adrian Frutiger meint dazu: „Das Geheimnis einer schönen Form liegt in ihrer Einfachheit. Das beste Signet ist dasjenige, welches von einem Kind mit einem Finger im Sand nachgezeichnet werden kann.“(2)

Literatur:
Klanten, Robert, & Bilz, Silja. (2007). Der kleine Besserwisser : Grundwissen für Gestalter. Berlin: Die-Gestalten-Verl. p.49

Frutiger, Adrian, & Hochuli, Jost. (1995). Adrian Frutiger, eine Typografie. Solothurn: Vogt-Schild-Verlag.

Für die Gestaltung des Flairplay-Logos habe ich mich für eine Bild-Wortmarke entschieden. Das Logo besteht aus einer Kombination von Buchstaben und Bild.

Skizzen

Bei den ersten Skizzen habe ich die Buchstaben spielerisch angeordnet und dabei die Formen der Flairplay-Module berücksichtigt.

fpskizzen1

Die Anordnung der Buchstaben innerhalb des Kreises war jedoch nicht gut lesbar und nahm den Gesamteindruck, welches das Flair-Spiel ausdrücken soll, nicht war. Das Logo sollte eine spielerische Leichtigkeit aufweisen und Assoziationen zum Fliegen hervorgerufen. Das Logo soll u.a. Jugendliche ansprechen und im naturwissenschaftlichen Kontext bestehen können.
Bei der Weiterentwicklung suchte ich nach weiteren Möglichkeiten die Schrifttypen und Anordnungen zu kombinieren. Den Gebrauch einer vorhandenen Computerschrift fand ich nicht geeignet. Ich entschied mich, die Typografie anhand eines Kreisrasters aufzubauen. Danach bearbeitete ich den Raster und die Schrift im Illustrator bis zur finalen Buchstabenfolge.

fpskizzen2

 

Druck

Druck

Druck

Für die Gestaltung der Bildmarke wählte ich die vorhandene Konstruktion der Module, welche ich im CAD erstellte. Anschliessend vereinfachte ich das Bild mittels Illustrator. Am Ende habe ich die beiden Elemente zu einer Wort-Bildmarke kombiniert.

DruckDruck

Die Wort-Bildmarke des Flairplay-Spiels kann nun für die Verpackung und für die Gestaltung der Website verwendet werden.

 

flairplay_logoentw8

Advertisements
Planung und Entwicklung weiterer Projektschritte

Bei der Erarbeitung der Anleitung, wurde mir bewusst, dass ich den ganzen Service in Betracht ziehen muss. Folgende Fragen standen im Raum: Wo und wie soll sich der User informieren können. Wie soll das Produkt verkauft werden? Wie kann Wissen generiert werden. Ich entschloss mich im weiteren Prozess eine Verpackung, ein Logo und eine Website zu erstellen.

flairsystem flairsystem1

Anleitungsbeispiel für die Montage

saug2 saug6 saug8

saug9 saug10 saug13

 

Planung Website

Die Website sollte responsive sein. Somit suchte ich ein passendes CMS. Da der Name „Flair“ schon belegt war, entschied ich mich für den Namen „flairplay“. Diese Bezeichnung spricht sich gut aus und kann mehrdeutig verstanden werden. Flairplay beinhaltet das Wort Air, also Luft, welches auf naturwissenschaftliche Aspekte hinweist. Flairplay kann mit Fairplay assoziiert werden. Die Site kann künftig unter flairplay.ch besucht werden.

flairsystem3flairsystem2

Entwicklung der Verpackung

Für die Verpackung suchte ich nach einer Form, welche das spielerische und konstruktive unterstützt. Das Material Karton kann bedruckt und mit grafischen Elementen gestaltet werden. Die Verpackung ist modular und dekorativ. Sie kann unmittelbar bei der Installation platziert werden.

verpskizze1verpskizze2

verpackung_1

verpackung_2verpackung_4verpackung_5

verpackung_3verpackung_6verpackung_7

verpackung_8

Weiteres Vorgehen

Nachdem ich nun das Konzept der Verpackung ermittelt habe, gestalte ich im nächsten Schritt die kommunikativen Inhalte. Wie das Logo und weitere Aspekte der Produktgrafik. Das Logo werde ich einfach und ökologisch gestalten. Das bedeutet, wenige Farben und eine simple formale Gestaltung, welche die Elemente der Spielmodule beinhaltet.