Testing02_flairplay

Testing_flairplay im Homebereich

Von Mitte November bis Januar lasse ich das Flairplay für den Homebereich testen.

Die Probanden sind Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren und weiteren Personen bis 60+.

Vorgehen:

Das Spiel wird zwei bis drei Wochen an einem Ort getestet.
Die Probanden sollen genügend Zeit haben, es in ihrem Wohnraum zu integrieren und
mit ihm zu interagieren.
Sie erhalten einen Fragebogen und den Hinweis, Fotos / Videos zu machen und zu senden.
Am Schluss werde ich das Produkt wieder abholen und ein kurzes Gespräch führen.

Folgender Fragebogen wurde dem Flairplayspiel ausgehändigt > fragen_testing_flairplay

Die erste Probandengruppe ist wie folgt ausgewählt:
– Eine Testperson ist über 70ig Jahre alt und arbeitete früher als Dekorateur eines Warenhauses.
– Fünf Jugendliche haben am ersten Testing teilgenommen und eine schulische Einführung erhalten.
(Sie haben auf ihrem Fragebogen bestätigt, dass sie es gerne zu Hause beobachten möchten.)
– Drei Schülerinnen haben das Flairplay und eine kurze Erläuterung zur Website erhalten.
(Auch diese Schülerinnen haben Interesse bekundet.)

Ziele:

– Das Ziel ist es herauszufinden, ob das Interesse am Flairplay im Homebereich vorhanden ist.
– Ob das Flairplay als Dekoration und als Erkenntnisgewinnung genutzt wird.
– Ob es zu kreativem Handeln anregt.
– Ob das Handling (Produkt und Website, Foto- und Videoübertragung) gut funktioniert.
– Ob es für die Sensibilisierung der Naturbeobachtung dient.
– Ob der „Handyblick“ erweitert werden kann.

 

Bericht: Erste Testperson

Folgende Fragestellungen waren bei diesem Testing zu prüfen:
– Wie ist das Handling für eine pensionierte Person?
– Wie beurteilt ein pensionierter Dekorateur-Experte, 72 Jahre, das Flairplay-Produkt?

Bei der telefonischen Terminabsprache erfuhr ich, dass die Person kein Handy und kein Webzugang hat. Ich kopierte für die Besprechung sämtliche Webinhalte. Am 14. November fand das erste Treffen statt. Bei diesem treffen erläuterte ich das Produkt und händigte ihm zusätzlich sämtliche Unterlagen aus. (Gesprächsdauer ca. 1Std.)
Am 5. Dezember trafen wir uns wieder und ich erfuhr wie es ihm mit dem Produkt erging. (Gesprächsdauer ca. 1Std.)
Eigentlich hatten wir abgemacht, dass er von jeder Fensterszene ein Foto macht und ausgedruckt mitbringt. Doch seine Flairplay-Untersuchungen nahmen einen anderen Verlauf.

Er hat das Flairplay nicht mit den Saugnäpfen am Fenster befestigt.
(Seine Wohnräume verfügen über keine Sonneneinstrahlung.)
Er stellt sich vor, dass man das Flairplay in der Natur zu den Themen Wasser, Sonne, Wind aufstellen sollte. Denn das Flairplay ist ein Spielrad, welches diese Möglichkeiten bietet. (Er liebte es früher am Bach seine Wasserräder zu installieren.)

Er wollte das Flairplay flexibel im Raum aufstellen und so seine Untersuchungen machen. Er nahm Modellstäbe, welche er aus früherer Zeit, als er noch als Dekorateur arbeitete, hatte und steckte diese modular zu einem Gestell zusammen.
In dieses Gestell setzte er drei Flairs mit unterschiedlichen Szenen. Die erste Szene hat er für eine Bilderanimation verwendet. Die zweite hat er mit Farbfolien gestaltet und die dritte mit farbigen Sternen. Für eine Lichtprojektion im Raum.

Er hat noch ein zweites Modell erstellt um die Möglichkeiten von optischen 3D-Animationen zu zeigen,
Welche er früher in den Schaufenstern in Gross aufgebaut hatte. Mittels zwei Räder hintereinander gesteckt, hat er neue Naben erstellt und Farbstreifen montiert. Bei in gegengesetzer Drehrichtung der beiden Räder entsteht eine dreidimensionale Rotation. Eine weitere Variation wäre anhand einer Spirale und einer Rasterscheibe.

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Er hat Versuche mit einem Föhn gemacht. Dabei stellte er fest, dass die Flairs dem starken Wind nicht standhielten. Er schlägt vor die Flairausrichtung mittels Stift zu fixieren.

Des Weiteren würde er es auch sehr spannend finden, wenn die Geschwindigkeit anhand von elektronischen Zusätzen (Einbau eines Motörchens) gemessen werden könnte.

Im Allgemeinen funktioniert es seiner Meinung nach tadellos.
Er bemerkte, dass das Flairplay aber auch noch robuster sein könnte.

 

Beurteilung:

Die Person hat das Flairplay in einer anderen Thematik beurteilt. Es ging ihm um das Rad als Werkzeug um es in Drehung zu versetzen.

Das Flairplay wurde nicht als Fensterdekoration eingesetzt, er hat jedoch schöne optische Ideen eingebracht.

Das Tun stand im Zentrum und weniger die Musse.

Das Aufstellen der Flairs im Raum ist sinnvoll für Versuche (auch während des Schulbetriebs).

Diese „Bauten“ sind am Ende jedoch wieder zurück zubauen und enden früher oder später auf dem Dachboden. (Staubfänger)

 

Fazit:

Der Vorteil der Montage am Fenster ist, dass es keine zusätzlichen Stäbe ect. braucht.
Es braucht nicht zwingend zusätzliche Geräte wie Föhn oder Lampe.
Der Wind und / oder die Sonne ist da oder nicht da.

Das Flairplay sollte inszeniert und in Ruhe betrachtet werden.
Die Inszenierung erfolgt im Idealfall einer naturwissenschaftlichen Beobachtung / Fragestellung / Untersuchung. (Man schaut aus dem Fenster und beurteilt die Situation; Regen? Nebel? Sonne? Wind? Sturm? Temperatur? Man beurteilt die Gestaltung; neutral, farbig, Komposition der Module)
Dies sensibilisiert die Wahrnehmung auf die Umwelt und regt die Kreativität und die Sinne an.

Das Flairplay fördert die Musse. Das Ziel ist „Entschläunigung“.

Das Flairplay hat eine Funktion, die der Fenstergestaltung (Sichtschutz, Dekoration, Schattenspender, Vogelschutz).

Für den Einsatz von (Schul)Versuchen ist es nicht geeignet. Es gibt bessere Tools.

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