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Archiv für den Monat Januar 2017

Fazit aus den untersuchten Testings

Dank des ruhigen Wetters und den Auswertungen aus den vorausgehenden Tests, habe ich erkannt, dass es drei Wahrnehmungszugänge für die Umwelt gibt.

– basale Wahrnehmung (Anhand von Naturereignissen explorieren)
– kognitive Wahrnehmung durch Laborversuche (Föhn, Lichtquellen, Spray)
– physische Wahrnehmung durch den Körper (Hände, Atemluft)

Anhand dieser Wahrnehmungszugänge und des „flairplay“-Spiels werde ich Tutorials gestalten und auf der Website integrieren. Das „flairplay“-Spiel muss präziser erklärt werden. Auch anhand eines Flyers, welcher dem Produkt beigelegt werden muss.

Meine Hypothesen lauten:
Unsere Wahrnehmung zur Umwelt ist durch den täglichen Smartphone- und Mediengebrauch eingeschränkt.
– Die heutigen Werkzeuge zur Wissensgewinnung naturwissenschaftlicher Aspekte sind zu kopflastig.

Meine Thesen lauten:
Das Inszenieren und Untersuchen von Naturphänomenen fördert das Interesse an Naturwissenschaften und senibilisiert die Wahrnehmung.
– Mein Spiel bietet einen kreativen Zugang und ermöglicht ein ganzheitliches und lebenslanges Lernen.

Meine Forschungsfragen lauten:
Wie muss ein „Phänobjekt“ für den Homebereich gestaltet sein, welches Naturereignisse inszenieren lässt und die Wahrnehmung für die Umwelt fördert?
– Wie ist die Vermittlung anhand des „Phänobjekts“ zu konzipieren, welches das Interesse an Naturwissenschaften weckt?

Ich habe erkannt, dass der Einsatz im Homebereich geeigneter ist als im Schulbereich.
– Die Benutzer haben mehr Zeit (Musse) für Beobachtungen (Langzeitbeobachtungen).
– Durch das Wissensangebot auf der Website ist ein kompetenzorientiertes Lernen möglich.
– Im Homebereich kann die Infrastruktur flexibler gewählt werden.

…weitere Ausführungen siehe >
probstsabine_praesentation_2017

Testingauswertungen
Testing_01 > flplmatrix_nmg
Testing_02 > flplmatrix_home
Testing_03 > flplmatrix_ib
Testing_04 > flplmatrix_alle

…weitere Schritte sind
– Gestaltung und Kommunikation der Website optimieren. (Trailer und Turorials)
– Broschüre für das Produkt gestalten
– Expertenfeedback, PH / Natw. Tech. Didaktik, einholen

Testing_flairplay im Homebereich durch Jugendliche

Das Vorgehen und die Ziele waren wie beim ersten Hometest auch für diesen Test einsetzbar.

Während diesem Testszenario haben Jugendliche ein „flairplay“-Set für drei Wochen mit nach Hause genommen. In dieser Zeit war das Wetter sehr ruhig. Der Wind blies selten und der Nebel verdeckte oft die Sonne. Wie ich den Befragungen entnehmen konnte, haben die Jugendlichen, nichts desto trotz mit den „flairs“ exploriert und es hat ihnen Spass gemacht. Sie haben Test auf der Innen- und Aussenseite des Fensters gemacht. Sie haben auch persönliche Gestaltungen vorgenommen. Alle „flairplay“-Spiele wurden unversehrt retourniert.

Anhand ihrer Fotos und durch Gespräche habe ich erkannt, dass in der dunklen Winterzeit, die Jugendlichen ihre Fensterstoren in den Zimmern zum Teil herunter liessen. Sie konnten das „flair“ dadurch nicht montiert lassen und beobachten. Dies ist leider nicht ideal, da die basale Wetterbeobachtung nicht stattfinden kann. Des Weiteren habe ich festgestellt, dass die Vermittlungen der naturwissenschaftlichen Inputs auf der Website, zu wenig attraktiv präsentiert werden.

Die Website werde ich in einem weiteren Schritt optimieren, so dass die Informationen verständlicher und attraktiver werden. Dies werde ich anhand eines Trailers und diversen Tutorials vornehmen. Dafür werde ich das Buch „Web fatale“ als Anregung beiziehen. (Ippen Johannes. Web Fatale: Wie Du Webseiten und Wep-Apps gestaltest, denen niemand widerstehen kann. 2016, Verlag Rheinwerk)
Literaturhinweis:

Literatur:
Ippen Johannes. Web Fatale: Wie Du Webseiten und Wep-Apps gestaltest, denen niemand widerstehen kann. 2016, Verlag Rheinwerk

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Testing_SuS im Fach informatische Bildung_01

Am 8. November habe ich das erste Testing gestartet. Wobei ich Schülerinnen und Schüler der Sek1, E3 (15, 16 Jahre) das Flairplayspiel aushändigte. Ihre Aufgabe ist es nun, zu Zweit und bis Ende Jahr, ein Tutorial zu diesem Produkt zu erstellen.
Diese Aufgabe stellt eine Win-Win-Situation dar, da die SuS im Fach informatische Bildung, ihre Medienkompetenz im Bereich Video- und Bilderrechte im Web, sowie die technische Umsetzung zur Erstellung von Tutorials erwerben können.
Für mein Projekt ist dies eine gute Gelegenheit, das Produkt auf dessen Funktion zu testen. Sind die SuS motiviert das Spiel zu spielen? Kann anhand der Rubrik „heureka“ Wissen generiert werden? Würden sie es kaufen?

Die erste Begegnung war ernüchternd. Die SuS waren ziemlich verunsichert, denn sie wussten nicht, wozu das Spiel taugt. Etwas ratlos steckten sie die Module aneinander (wie auf der Website gezeigt) und fixierten diese auf ihre Tische. Danach begannen sie an den Rädern zu pusten und berieten sich, wie sie das Tutorial gestalten könnten.
Nach der Frage, ob es Spass macht, bejahten die SuS mit strahlenden Augen. Denn sie freuen sich auf die Videobearbeitung.

Meine ersten Beobachtungen haben mich dazu bewogen, die Kommunikation auf der Verpackung sowie auf der Website zu verbessern. Denn den dekorativen Einsatz am Fenster habe ich nicht erwähnt. Was fatal war.

Zudem habe ich die Rubriken vertauscht und so die Prioritäten optimiert. Zum Beispiel habe ich bemerkt, dass es besser ist, wenn ich als erste Rubrik die Anwendungen präsentiere und erst in der zweiten und dritten Rubrik, die technischen Möglichkeiten aufzeige.

Zudem habe ich sämtliche Links die zu „heureka“-Themen führen in ein leuchtendes pink umgewandelt, so dass diese einladender und prägnanter wirken.

 

Testing_SuS im Fach informatische Bildung_02

Am 22. November haben die SuS die Struktur eines Ablaufs eines Tutorials erkannt und nahmen danach ihre Gruppenplätze ein. Die Aufgabe war, das Flair am Fenster zu montieren und ein Produktfoto für den Tutorialeinstieg zu machen und dies an info@flairplay.ch zu senden.

Alle Gruppen begannen die Flairs zu bemalen und gestalten. Sie individualisierten diese und gestalteten sie mit persönlichen Vorlieben. Dies stand hauptsächlich im Fokus so dass die Zeit sehr schnell vorbei war. Sie hatten fast keine Zeit mehr, das Flair am Fenster zu inszenieren.

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Beobachtungen:
Der Versand der Fotos an die Mailadresse funktionierte. Der Empfang der Schule ist jedoch nicht optimal, so dass es lange Ladezeiten gab. Ich empfahl ihnen die Daten von zu Hause zu senden.

Die SuS konnten ihre Rahmen der Flairs problemlos bespannen. Sogar die Zellophanfolie bereitete keine Mühe. Bei der Montage verwies ich sie die Anleitung auf der Website zu betrachten. Auch dies funktionierte gut. Ich musste ihnen den Link jedoch zeigen.

Bei der Gestaltung der Flairs gingen sie auf die farbigen Varianten ein. Zum einen gestalteten sie farbige Dekorationen als Titelbild. Zum anderen experimentieren sie schon etwas mit Licht und Farbe. Da wir kein Sonnenlicht hatten, zeigte ich ihnen die Möglichkeit mit der Smartphonetaschenlampe.
Auch der Wind fehlte, ich verwies sie darauf, die Atemluft einzusetzen.

Keines der Spielmodule nahm einen Schaden. Die Flairstecker waren bei einer Gruppe vom Saugnapf entfernt worden.

Fazit:
– Die Übertragungsdauer eines Videos an die Mailadresse wird geprüft.
– Für die nächste Einheit werde ich digitale Kameras organisieren.
– Ich werde mit den SuS das weitere Vorgehen der Produktion der Videoaufnahmen besprechen.
Mein Vorschlag ist, die Sequenzen auf die Gruppen zu verteilen, so dass pro Gruppe ein Video entsteht.
– 1. Gruppe > Vorstellung des Produkts (Montagemöglichkeiten)
– 2. Gruppe > Rahmen bespannen und gestalten
– 3. Gruppe > Inszenierung und Heureka
– 4. Gruppe > Beurteilung und Empfehlung

Bei der Rückgabe der Spiele muss noch eine Endkontrolle der Lehrperson stattfinden.

Der Link zur Anleitung der Bespannung des Rahmens muss optimiert werden.

Es haben sich neue Flairvarianten entwickelt:
– Atemluft
– Taschenlampenlicht
– Materialschichtung (zufälliges Verkleben der Folien durch Filzstiftflüssigkeit)

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Testing_SuS im Fach informatische Bildung_03

Am 29. November haben die SuS zuerst etwas über das Datenmanagement erfahren.
Danach haben sich die Gruppen jeweils einem Aspekt eines Tutorials angenommen. Die Erstellung einer Filmsequenz gelang jedoch nicht allen. Dieses Mal hatten sie die Digitalkamera zur Verfügung.
Ich werde den SuS das nächste Mal eine Einführung zu IMovie machen.

Beobachtungen:
Die SuS kennen nun das Flairplay. Die SuS haben nun ihre Videos und meine Bild- und Videomaterialien zur Verfügung um im Anschluss an die IMovie-Einführung ein persönliches Tutorial zu erstellen. Danach werde ich ihnen den Fragebogen aushändigen.

Fazit:
– Der Fokus lag bei der technischen Herstellung der Videoaufnahmen. Weniger beim Flairplay.

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