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Archiv für den Monat April 2017

Workshop Kommunikationsstrategie

Im Workshop Kommunikationsstrategie konnte ich anhand eines Rasters die FlairPlay-Strategie eruieren. Dabei habe ich anhand eines Spielplans diverse Aspekte aufgelistet, Personas welche mit dem Produkt in Berührung kommen und das weitere Vorgehen bedacht. Die Kontaktaufnahme zu Energie- und Umweltfirmen als mögliche Kommunikationslösung wurden mir als Hinweis vermittelt.
Die Informationen sind in den Projektbesprechungsnotizen dargestellt.

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Erfahrungen FlairPlay Schwarmprinzip

Ich konnte das FlairPlay-Set vier Mädchen und 2 Knaben aushändignen. Vier Spiele starten von der Kreisschule Mittelgösgen, ein Spiel startet von der Kreisschule Hägendorf, ein weiteres Spiel von der Kantonschule Olten und das letzte von Zürich aus. Die Spiele sind nun während eines Monats stationär in den Hausalten der Jugendlichen, danach werden die Spielsets einem Freund weiter gereicht. Meine Überlegungen waren nun, wo ich das Spiel noch verteilen konnte um weitere Jugendliche zu erreichen.
Als nächstes werde ich das Spiel an Jugendtreffs und Jugend- und Schulbibliotheken aushändigen. Idealerweise, wäre es, wenn ich das Spiel montieren könnte und den Link zur Website direkt an einem Flairmodul, anhand des QR-Codes anbringen könnte. Da die Informationen so direkt am Set sind könnten sich Interessenten direkt über das Spiel informieren und ein Spiel kaufen oder ausleihen.
In der Zwischenzeit haben sich die Jugendlichen mit „flairplayers“ auf Instagram vernetzt. Ein Jugendlicher hat ein Foto gesandt und meine Inputs wurden gut besucht und geliked. Bei meiner Verteilaktion habe ich festgestellt, dass es mehr Mädchen sind, welche das Spiel bei sich haben. Der Instagram-Post stammt jedoch von einem Knaben und die Likes wiederum von mehr Mädchen. Ich schliesse daraus, dass sich Mädchentüftlerinnen mehr für das Spiel interessieren als Knaben.

Erfahrungen Verpackung und Versandkosten / Formatwahl

Die Information anhand der Sketch-Note-Darstellung haben die Jugendlichen gut angenommen und verstanden. Der Stil passt und so werde ich diesen beibehalten. Die Verpackung werde ich jedoch neu gestalten, da die Tasche zu unübersichtlich ist und als Paketpost für 7.50 Fr. frankiert werden musste. Da sie so mit grossen und schweren Paketen in Berührung kommt, werden die FlairPlay-Module schneller beschädigt werden können. Aus diesem Grund bevorzuge ich eine Stulpschachtel, welche dem neuen Service der Post, die des Midibriefs entspricht. Dieser kostet B-Post, 2.60 und die Briefmarke kann per „webstamp“ selbst gestaltet werden.

Als weiterer Schritt werde ich nun die Verpackung und die Anleitung des Produkts gestalten und danach die Website anpassen.

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Produktion und Optimierung der Module

In einem weiteren Schritt habe ich die Möglichkeit einer seriellen Herstellung der Module überprüft.
Dabei habe ich die Firma ProtoTypen in Dornbirn angefragt. Es stellte sich heraus, dass eine serielle Produktion mit dem Vakuumguss- oder Spritzgussverfahren möglich ist. Da die Teile jedoch klein sind, gäbe es einen grossen Aufwand, was sich auf die Produktionskosten auswirken würde.
Die Produktion einer Musterherstellung durch den Onlineanbieter „shapeways“ zeigte mir, dass eine Herstellung möglich wäre, der Kostenaufwand ist jedoch auch hoch, da Versand- und Zollgebühren aufgerechnet werden. Die Materialien sind für mein Vorhaben auch nicht optimal, da diese zu elastisch sind.
Ich entschied mich die Module im 3D-Druck, FDM und mit dem transparenten Material PLA beizubehalten. Bei der Aufbereitung der Module, habe ich die Rahmen optimiert. Ich konnte die Klebverbindungen aufheben, so dass das Rahmenmodul in einem Druck angefertigt werden kann.

Die Drehermodule werde ich im Giessverfahren produzieren. Dabei beriet mich Herr Suter von der Firma Suter-Kunststoffe AG und verkaufte mir das passende Silikon, welches wetterbeständig ist. Das Silikon kann eingefärbt werden und so entschied ich mich die Dreher in den drei Grundfarben, magenta, yellow und blue einzufärben. Beim Guss verwende ich auch Negative des FDM – Verfahrens. Die Oberfläche ist dadurch transparent und weist Linien auf. Dies nimmt die Struktur der Rahmenmodule auf und passt in der Formensprache sehr gut überein.

Der Umfang der Spielmodule habe ich einerseits aus Kostenüberlegungen und andererseits anhand von Beobachtungen meiner Probanden um die Hälfte reduziert. Ein Spieleset beinhaltet nun drei Drehermodule, sechs Spannrahmen, drei Saugnäpfe und einen PET-Aufsatz. Dies bietet eine übersichtlichere und einfachere Handhabung.

 

Bilderwelten der Zielgruppe und Farbkonzept

Im Informatikunterricht haben die Jugendlichen anhand ihrer Lieblingsbilder eine Collage gestaltet. Dadurch konnte ich ihre Farb- und Bildwelten einsehen. Des Weiteren haben sich einige Schülerinnen und Schüler auf Instagram mit meinem Account „flairplayers“ verbunden.
In einem weiteren Schritt habe ich Verpackungen auf ihre Bild- und Typodarstellung analysiert.
Diese Erkenntnisse der beiden Verfahren halfen mir bei der passenden Gestaltung der Website und der Verpackung. Somit werde ich Roundedschriften und Sketchnotes einsetzen. Der Einsatz der Bilder gestalte ich dynamisch und emotional.

 

Weitere Erkenntnisse

Das Flairplay-Spiel spricht Tüftler, Experimentierfreudige und Kreative, mit handwerklichen Geschick an. In einer Klasse trifft dies auf etwa ein- bis zwei SchülerInnen zu. Aus diesem Grund wird der Absatz des Spiels vorerst in der Einzelanfertigung produziert.
Die Gründung einer flairplayer-Community hat die Chance, dass sich Gleichgesinnte über Instagram kennen lernen.
Mein nächster Versuch wird nun sein, ein Kettenverfahren anhand des Spiels zu lancieren. Dabei erstelle ich Flairplay-Sets und verteile diese an freiwillige Jugendliche. Diese haben die Möglichkeit das Spiel einen Monat lang zu testen, Bilder auf Instagram zu tauschen und anschliessend einem Freund weiter zu geben. Das Schwarmprinzip hat das Ziel, dass viele Jugendliche das Spiel kennen lernen und sich auf Instagram treffen können. Das Risiko dabei ist, dass das Spiel verloren geht und es keinen Austausch auf Instagram gibt.
Die Spielsets könnte durch eine Stiftung, welche das Thema Umwelt fördert, finanziert werden.
Die Module wären im Webshop erhältlich.

In einem weiteren Schritt werde ich die Bedingungen zur Ausleihe des Spiels über eine Jugendbibliothek oder Schulbibliothek untersuchen.