Ausarbeitung Produktdesign ll

Produktion und Optimierung der Module

In einem weiteren Schritt habe ich die Möglichkeit einer seriellen Herstellung der Module überprüft.
Dabei habe ich die Firma ProtoTypen in Dornbirn angefragt. Es stellte sich heraus, dass eine serielle Produktion mit dem Vakuumguss- oder Spritzgussverfahren möglich ist. Da die Teile jedoch klein sind, gäbe es einen grossen Aufwand, was sich auf die Produktionskosten auswirken würde.
Die Produktion einer Musterherstellung durch den Onlineanbieter „shapeways“ zeigte mir, dass eine Herstellung möglich wäre, der Kostenaufwand ist jedoch auch hoch, da Versand- und Zollgebühren aufgerechnet werden. Die Materialien sind für mein Vorhaben auch nicht optimal, da diese zu elastisch sind.
Ich entschied mich die Module im 3D-Druck, FDM und mit dem transparenten Material PLA beizubehalten. Bei der Aufbereitung der Module, habe ich die Rahmen optimiert. Ich konnte die Klebverbindungen aufheben, so dass das Rahmenmodul in einem Druck angefertigt werden kann.

Die Drehermodule werde ich im Giessverfahren produzieren. Dabei beriet mich Herr Suter von der Firma Suter-Kunststoffe AG und verkaufte mir das passende Silikon, welches wetterbeständig ist. Das Silikon kann eingefärbt werden und so entschied ich mich die Dreher in den drei Grundfarben, magenta, yellow und blue einzufärben. Beim Guss verwende ich auch Negative des FDM – Verfahrens. Die Oberfläche ist dadurch transparent und weist Linien auf. Dies nimmt die Struktur der Rahmenmodule auf und passt in der Formensprache sehr gut überein.

Der Umfang der Spielmodule habe ich einerseits aus Kostenüberlegungen und andererseits anhand von Beobachtungen meiner Probanden um die Hälfte reduziert. Ein Spieleset beinhaltet nun drei Drehermodule, sechs Spannrahmen, drei Saugnäpfe und einen PET-Aufsatz. Dies bietet eine übersichtlichere und einfachere Handhabung.

 

Bilderwelten der Zielgruppe und Farbkonzept

Im Informatikunterricht haben die Jugendlichen anhand ihrer Lieblingsbilder eine Collage gestaltet. Dadurch konnte ich ihre Farb- und Bildwelten einsehen. Des Weiteren haben sich einige Schülerinnen und Schüler auf Instagram mit meinem Account „flairplayers“ verbunden.
In einem weiteren Schritt habe ich Verpackungen auf ihre Bild- und Typodarstellung analysiert.
Diese Erkenntnisse der beiden Verfahren halfen mir bei der passenden Gestaltung der Website und der Verpackung. Somit werde ich Roundedschriften und Sketchnotes einsetzen. Der Einsatz der Bilder gestalte ich dynamisch und emotional.

 

Weitere Erkenntnisse

Das Flairplay-Spiel spricht Tüftler, Experimentierfreudige und Kreative, mit handwerklichen Geschick an. In einer Klasse trifft dies auf etwa ein- bis zwei SchülerInnen zu. Aus diesem Grund wird der Absatz des Spiels vorerst in der Einzelanfertigung produziert.
Die Gründung einer flairplayer-Community hat die Chance, dass sich Gleichgesinnte über Instagram kennen lernen.
Mein nächster Versuch wird nun sein, ein Kettenverfahren anhand des Spiels zu lancieren. Dabei erstelle ich Flairplay-Sets und verteile diese an freiwillige Jugendliche. Diese haben die Möglichkeit das Spiel einen Monat lang zu testen, Bilder auf Instagram zu tauschen und anschliessend einem Freund weiter zu geben. Das Schwarmprinzip hat das Ziel, dass viele Jugendliche das Spiel kennen lernen und sich auf Instagram treffen können. Das Risiko dabei ist, dass das Spiel verloren geht und es keinen Austausch auf Instagram gibt.
Die Spielsets könnte durch eine Stiftung, welche das Thema Umwelt fördert, finanziert werden.
Die Module wären im Webshop erhältlich.

In einem weiteren Schritt werde ich die Bedingungen zur Ausleihe des Spiels über eine Jugendbibliothek oder Schulbibliothek untersuchen.

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